interAKUT bringt Jugendhilfeträger, selbstständige Fachkräfte und externe Fachberatung zusammen – für verlässliche, nachhaltige Lösungen für jeden jungen Menschen.
Das Wortspiel aus „inter“ und „AKUT“ bringt es auf den Punkt: Wir sind da, wenn Krisen, Abbrüche oder Wechsel akute Lösungen erfordern.
Die Fachkräfte im Verbund arbeiten selbstständig: Sie entwickeln ihr eigenes Setting, oft naturnah, etwa in intensiven Reiseprojekten nach § 35 SGB VIII, und gestalten Tagesablauf und Methoden mit dem jungen Menschen selbst. Gemeinsam ist ihnen der Anspruch an Kinderschutz und Verlässlichkeit.

Die intensivAuszeiten geben jungen Menschen die Chance, Abstand zu gewinnen und neue Stärke zu finden. Mit handlungsorientierter Pädagogik und naturnahen Settings entstehen sichere Räume für Entwicklung und echte Perspektiven.
rausWERTs begleitet Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg. Mit Zeit, Ruhe und fachlicher Begleitung entsteht Orientierung, und neue Perspektiven können wachsen. rausWERTs sorgt für einen geschützten Rahmen, in dem Vertrauen entstehen kann.
In Nordrhein-Westfalen gestaltet WEGwechsel passgenaue Betreuungssettings – von intensiven Auszeiten bis hin zu stationären Angeboten – und verbindet handlungsorientierte Pädagogik mit naturnahen Projekten, die Perspektiven eröffnen.
Im Süden begleitet ankerWEG Kinder und Jugendliche in besonderen Lebenslagen – flexibel, zuverlässig und immer nah an ihrer Lebenswelt. In geschützten Auszeiten wird Sicherheit spürbar, und neue Wege werden sichtbar.
In der Ausgabe aus Juni 2025 der Zeitschrift Info3 spricht Journalist Alexander Capistran mit Julian Eimert, dem Gründer von interAKUT, über Jugendliche, die durch alle Raster fallen – und darüber, wie Handlungspädagogik ihnen neue Perspektiven eröffnet.
Das Interview gewährt einen unabhängigen, journalistischen Blick auf die Arbeit von interAKUT und stellt Fragen, die unter die Oberfläche gehen:
- Was macht den Ansatz so wirkungsvoll?
- Warum hilft Naturkontakt mehr als klassische Strukturen?
- Und was können wir von sogenannten „Systemsprengern“ über das Leben lernen?
Ein externes Porträt, das zum Nachdenken anregt.
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Die Angebote im Verbund richten sich an männliche Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 18 Jahren, die aufgrund von Krisen, Abbrüchen oder besonderen Belastungen eine intensive Betreuung benötigen. Besonders geeignet sind sie, wenn eine Gruppenunterbringung nicht mehr möglich ist oder Übergänge gestaltet werden müssen.
Die Träger im Verbund bieten
- intensive Einzelbetreuung (1:1),
- Betreuungen mit zusätzlicher Deeskalationsfachkraft (2:1)
- sowie handlungspädagogische Reiseprojekte in naturnahen Settings.
Alle Maßnahmen sind individuell ausgerichtet und flexibel kombinierbar.
Anfragen werden durch das zuständige Jugendamt gestellt. Nach einer Prüfung der Situation schreibt der zuständige Träger den Auftrag aus und wählt das passende Angebot einer selbstständigen Fachkraft aus. Die Hilfeplanung wird transparent abgestimmt; die Maßnahme startet erst nach Leistungszusage.